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Weißtannenhonig

6,20 

2,48  / 100 g

Inhalt: 250 g

Herkunft: Mischung aus EU-Länder

Lieferzeit: 3-4 Werktage

Produkt enthält: 250 g

Artikelnummer: 016 Kategorie:

Beschreibung

Weißtannenhonig aus Europa

Farbe: Sepiabraun, klar
Duft: Tannennadeln
Geschmack: Würze, wild, intensive Süße
Konsistenz: außerordentlich flüssig

 

Die Pflanze

Die Weißtanne, ist aus der Familie der Kieferngewächse. Sie gehört zur Gattung der Tannen und ist ein Nadelbaum aus dem heimischen Europa. Zu erkennen ist sie an ihrer hellgrauen Borke. Irreführender Weise wird sie auch als Silbertanne oder Edeltanne bezeichnet. Irreführend deswegen, da es in Nordamerika eine Edel-Tanne gibt.

Ihr Bestand hat in den letzten beiden Jahrhunderten sehr stark abgenommen. Die Gründe dafür sind zum Beispiel ein starker Verbiss durch Rehe und Rotwild, Schälschäden durch die Selbigen oder die eingeschleppte Weißtannentrieblaus. Es werden auch ökonomische Gründe für den Rückgang genannt. Diese sind unter anderem, dass die Fichte im Waldbau bevorzugt wird, die Übernutzt sowie der Kahlschlag.

Die heimische Weißtanne gilt als sehr schadstoffempfindlich, kann jedoch unter gute Bedingungen ein Alter von 500 bis 600 Jahren erreichen.

Geschmack des Weißtannenhonigs
Er schmeckt wild und natürlich, so dass dieser ideal zu Rezepten passt, die in der Küche eine würzige und süße Note benötigen. Rehbraten und Rind oder Geflügel für Fonds und Saucen oder in den Wintermonaten im Tee.

Weißtannenhonig

Der Weißtannenhonig ist aufgrund der geringen Baumbestände sowie der Vorkommen, ein eher seltener Honig, welcher gerade deswegen bei den Honigkennern sehr beliebt ist. Das eher rare Angebot zeigt, dass die Delikatesse nicht nur aufgrund der nachgesagten gesundheitlichen Wirkung, sehr gefragt und oft schnell vergriffen ist.

Kann der Weißtannenhonig nicht sortenrein geerntet werden, wird er meist als Waldhonig angeboten.

Die Grundsubstanz des Weißtannenhonig ist der Honigtau. Honigtau stammt von den Blattläusen und Schildläusen. Sie ziehen die für sich lebensnotwendigen Substanzen aus den „Säften“ der Weißtanne, welche sich unterhalb der Rinde befinden, heraus und verwerten diese. Die nicht verwerten Ausscheidungen, eine süße klebrige, oft kristallklare Flüssigkeit, wird dann von den Bienen aufgesammelt. Sie befindet sich in Form von Tröpfchen auf den Blättern von Bäumen oder Tannennadeln. Quasi identisch wie die Bienen den Nektar von den Blüten für den Blütenhonig sammeln. Dieser Honigtau wird von den Bienen mit dem Rüssel aufgesaugt und zum Transport in den Bienenstock, vorübergehend in die Honigblase eingelagert. Im Bienenstock angekommen, wird der Honigtau von der Flug- oder Sammelbiene an eine Stockbiene übergeben. Durch das automatische zusetzen von Enzymen bei der Einlagerung in die Honigblase, welche teilweise auch Honigmagen genannt wird, wird der Honigtau zum vorerst noch unreifen Honig.

Unsere Meinung/Fazit
Weißtannenhonig kann nur selten geerntet werden, dass Geschmackserlebnis verwöhnt jedoch mit einer einmaligen Mischung aus würziger Waldluft, Tannenaroma und leckerer Süße. Die zusätzlichen Heilwirkungen der Weißtanne finden sich im Honig wieder.

Wissenswertes zum Honig und den Bienen

Honig wird in zwei unterschiedliche Kategorien unterschieden.

Zum einen produzieren Bienen den Honig, wie den meisten Menschen bekannt ist, aus Nektar. Dafür sind mehrere Tausend Bienen unterwegs und legen für 500 Gramm Honig circa 50.000 Flugkilometer zurück. Dabei fliegt eine einzelne Flug- oder Sammelbiene, eines Volkes ca. 10-mal am Tag aus. Dies ist natürlich ganz von der Witterung abhängig. Insgesamt werden von den circa 20.000 Flug- und Sammelbienen, die einem Volk angehören, bis zu zehn Millionen Blüten angeflogen. Zur Flug- und Sammelbiene werden die Bienen im Alter zwischen dem 22. und 35. Lebenstag. Wie bereits oben beschrieben, transportieren die Bienen den Nektar oder den Honigtau von der Blüte zur Beute, wie die Imker die Behausung der Bienen nennen, in der Honigblase. Die unglaubliche Menge von 0,05 bis 0,06 ml passt in die Honigblase. Könnte man denken, dass das nicht viel ist, zumindest nicht viel für uns Menschen. Rechnet man die Menge jedoch in Gewicht um und projiziert dieses auf die Arbeiterbiene, ist das fast die Hälfte des Körpergewichts! Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten zur Versorgung ihrer Familie mit Lebensmittel, die Hälfte ihres Körpergewichts 10 Mal am Tag um die 3 Kilometer weit zu Fuß transportieren. Sie legen also nur um das ganze Jahr Essen zu können, täglich einen 30 Kilometer Marsch mit circa 40 Kilogramm Lebensmittel zurück. Unglaublich, oder? Zweimal im Jahr kommt dann der „böse Imker“ und plündert ihre Vorratskammer, die Lebensmittel die unter anderem für den Winter fein säuberlich und mühselig gesammelt, in die Waben eingelagert und mit viel Aufwand getrocknet wurden, sind auf einmal weg! Dass das die Bienen nicht immer toll finden, kann man dann doch verstehen, oder was meinen Sie? Die Bienen fliegen übrigens bis zu 30 Km/h schnell, wobei ein normal gehender Mensch sich circa mit 5,5 Km/h fortbewegt. Habe ich übrigens fast vergessen zu erwähnen, Sie legen die Strecke im Sprint zurück!

Bienen haben einen durchschnittlichen Flugradius von ca. 3 Kilometern um ihre Beute. Sie können jedoch auch bis zu 5 Kilometer weit von ihrer Beute weg fliegen um Nektar, Honigtau, Wasser oder auch Pollen zu sammeln. Wie effizient das ist, kann sich jeder selbst überlegen. Oft wird mit den Bienen auch gewandert. Dies bedeutet nicht, dass der Imker mit seinen Bienen einen schönen Ausflug macht, sondern dass er seine Völker an eine bestimmte Tracht stellt. Eine Tracht ist in der Imkersprache eine Futterquelle. Am Beispiel des Rapshonigs sicherlich die bekannteste Form. Die Völker stellt der Imker zu Beginn der Rapsblüte, also im April oder spätestens im Mai, direkt an die Rapsfelder. Somit haben die Bienen einen ziemlich kurzen „Weg zur Arbeit“. Aus eigener Erfahrung kann gesagt werden, dass bei sehr guten Wetterbedingungen, dadurch an einem Tag bis zu 7,5 Kg Honig eingelagert werden kann. Bienen sind übrigens Trachttreu. Dies bedeutet, dass eine gefundene und von mehreren Bienen für gut befundene Futterquelle solange angeflogen wird, bis diese versiegt ist. Daher ist es auch möglich, Sortenreinen Honig herzustellen. Sortenrein ist Honig gemäß deutscher Honigverordnung übrigens, wenn der überwiegende Teil des Honigs von derselben Tracht stammt.

Der Honig hat anfangs ca. 70 % Wassergehalt und wird durch mehrfaches Herauslassen und wieder Einsaugen mit dem Rüssel, von der Biene auf einen Wassergehalt von 30 % – 40 % getrocknet und so in die Waben eingelagert. Je nach Klima und Witterung, dauert es einige Zeit, bis die Bienen die mit Honig gefüllten Waben dann mit dem sogenannten Deckelwachs, verschließen. Aufgrund der Vorgaben der deutschen Honigverordnung, darf Honig jedoch erst in den Verkauf gebracht werden, wenn er eine maximale Feuchtigkeit von 20 % nicht mehr überschreitet (Ausnahme Heidehonig). Der deutsche Imker Bund legt die Messlatte was den Wassergehalt betrifft sogar noch höher und senkt ihn auf maximal 18 %. Getrocknet wird der Honig von den Bienen übrigens durch den Austausch der Luft innerhalb ihrer Beute bei Nacht und das Aufheizen in der Beute auf Bruttemperatur. Bevor die Waben wie bereits beschrieben, mit der luftundurchlässigen Wachsschicht verdeckelt werden, wird der jetzt reife Honig oftmals noch „Umgetragen“. Was bedeutet, dass der Honig, welcher für die Fütterung des Nachwuchses benötigt wird, als sogenannter Futterkranz, nahe an den Brutwaben eingelagert wird. Die reinen Honigwaben welche als Vorratskammer dienen, sind je nach Betriebsweise des Imkers, separiert von den Brutwaben. Es ist es ein besonderes Qualitätsmerkmal, wenn die Oberfläche ihres Honigs im Glas sehr trocken und gegebenenfalls auch etwas weislich, kristallisiert ist. Was jedoch nicht heißen muss, dass Honig welcher keine trockene und feste Oberfläche habt, eine schlechte Qualität haben muss. Je nach Art des Honigs kristallisiert dieser schneller oder auch gar nicht. Es gibt auch Honig, welcher immer flüssig bleibt. Dies ist ganz von der Zusammensetzung abhängig und wieviel Fructose und Glucose im Honig enthalten sind.

Bei der Honigernte werden lediglich die reinen Honigwaben verwendet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Honig zu ernten. Die gängigste ist das Schleudern der Waben. Teilweise wird der Honig jedoch auch aus den Waben gepresst und das Wachs anschließend eingeschmolzen.

Das Schleudern des Honigs nimmt je nach Art der Honigschleuder und Anzahl der Völker entsprechende Zeit in Anspruch. Für Hobbyimker mit 2-3 Völkern ist sicherlich eine von handbetriebene Schleuder ausreichen. Mit wachsender Anzahl der Völker empfiehlt es sich, eine Radialschleuder oder gegebenenfalls gar eine vollautomatische Selbstwendeschleuder mit unterschiedlichen Schleuderprogrammen, einzusetzen. Zuerst müssen jedoch die verschlossenen Waben entdeckelt werden. Hierzu wird in der Regel eine Entdeckelungsgabel verwendet. Die Waben kommen anschließend in die Schleuder. Fließt der Honig dann erstmal aus der Schleuder, wird dieser in der Regel mit einem Grobsieb und einem Feinsieb, gesiebt. Dabei werden z.B. Wachsreste, die beim Entdeckeln an den Waben hängen und durch das Schleudern mit in den Honig gelangen, herausgesiebt. Hierbei ist zu sagen, dass es sich lediglich um ein Sieben handelt. Das Filtern von Honig ist laut Honigverordnung nicht gestattet, da dem Honig weder etwas Hinzugefügt noch entnommen werden darf. Nach dem Sieben wird der Honig entweder in eine Abfüllkanne zum direkten Abfüllen in Gläser oder zur Lagerung in Lebensmittel geeignete Eimer gefüllt und mit Deckel verschlossen.

Sicherlich haben Sie bereits gesehen, dass es flüssige, cremige oder auch feste Honige. Die cremigen Honige entstehen dadurch, dass der Honig nach eingesetztem Kristallisieren, mit einem speziellen Honigrührer, ähnlich einem Rührer für Mörtel oder Putz, gerührt werden. Dabei werden die bei der Kristallisation entstandenen Zuckerkristalle wieder „zerschlagen“. Je nach Länge des Rührens, kann so die Liquidität des Honigs beeinflusst werden.

Abschließend wird der leckere Honig dann in die Gläser abgefüllt, verschlossen und mit einem Etikett versehen.

Im besten Fall erhalten Sie einen Honig, der wie hier sehr vereinfacht beschrieben hergestellt wurde. Eine ausführliche Beschreibung würde den Rahmen sprengen! Leider gibt es wie in fast allen Bereichen, schwarze Schafe, die das Image des so wertvollen und leckeren Lebensmittels, durch unsachgemäße Herstellung oder Behandlung während der Herstellung, schaden. Daher empfehlen wir ihnen, kaufen Sie den Honig beim Imker, Hersteller oder Abfüller ihres Vertrauens. Nehmen Sie Kontakt auf und informieren Sie sich ihr Lebensmittel.

Sollten Sie weitere Fragen zu unseren Honigen haben, wenden Sie sich gerne an uns. Wir geben gerne genauere Auskunft und weitere Informationen. Die von der LandOase in Umlauf gebrachten Honige erfüllen im Übrigen alle die Qualitätsmerkmale des Deutschen Imker Bund, auch wenn wir diese in neutralen Gläsern in Umlauf bringen.

Tipps beim Verzehren ihrer Köstlichkeiten

  • Honig sollte nicht über 40° C erhitzt werden, dies würde die zugesetzten Enzyme zerstören. Der Honig bleibt zwar weiterhin genießbar, jedoch wurden die ihm nachgesagten gesundheitsfördernden Eigenschaften zerstört.
  • Geben Sie den Honig z.B. zum Süßen ihres Tees erst hinzu, wenn der Tee Trinktemperatur erreicht hat.
  • Ist ihr Honig einmal kristallisiert, und Sie möchten diesen Honig wieder „verflüssigen“, stellen Sie diesen mit samt Glas in ein ca. 38° C – 40° C warmes Wasserbad und beachten, dass kein Wasser in das Glas gelangt. Achtung Verbrühungsgefahr!
  • Die optimale Lagertemperatur liegt zwischen 11° C und 15° C. Es wird empfohlen, den Honig kühl zu lagern.
  • Lagern Sie ihren Honig kühl, trocken und dunkel.
  • Honig gilt als hygroskopisch, was bedeutet, dass er Feuchtigkeit anzieht. Halten Sie daher das Glas stets gut verschlossen.
  • Eine trockene, weißlich kristallisierte Oberfläche des Honigs kann ein Qualitätsmerkmal sein.

 

Ihr Team der LandOase!

Zusätzliche Information

Gewicht 0.403 kg

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